Fotos verändern die Welt.

Zumindest Deine.

Zu uns kommen Menschen, denen einzelne gute Bilder irgendwann nicht mehr genügen.

Fotografiere in Projekten:

Ein gemeinsames Thema.
Deine Serie.
Eine Gruppe, die mitdenkt.
Eine Ausstellung.

Serie von Esteban Lombeyda zum Thema »Halt«

Verändern Fotos Deine Welt?

Sicherlich.

Wir kennen alle Bilder, die sich ins kollektive Gedächtnis eingebrannt haben. Die etwas ausgelöst und verändert haben:

Princess Diana mit zwei HIV-infizierten Kindern im Arm. Die Menschen auf der Berliner Mauer. Angela Merkel, umringt von Staatschefs, die auf Donald Trump herabblickt. Neil Armstrong auf dem Mond.

Die Fotos von Kim Phúc oder Bibi Aisha. Man kennt ihre Geschichte ­und damit das Schicksal einer ganzen Generation oder Kultur durch nur ein Foto: das Mädchen, das nackt vor den Napalmflammen flieht, die junge Afghanin, der die Taliban die Nase abgeschnitten haben. Der Mann, der sich auf dem Tian’anmen-Platz in Peking den Panzern entgegenstellt. Greta Thunberg mit ihrem Plakat vor der Schule.

Aber es gibt auch Fotos, die nur Deine Welt verändern. Fotos, die Menschen und Ereignisse lebendig halten. Fotos, die den Wunsch in Dir ausgelöst haben, Dich mit Fotografie zu beschäftigen. Vielleicht sogar das Foto auf Tinder, bei dem Du nach rechts wischst und eine große Liebesgeschichte ihren Anfang nimmt?

Serie von Andrea Esser zum Thema »Schönheit«

Was soll ein Gehirn mit Bildern, die ihm nichts abverlangen?

Sich langweilen

Wir sind hungrig nach Fotos, die etwas bedeuten. Die Neugier wecken, den Wunsch erzeugen, mehr über das zu erfahren, was ein Bild andeutet. Solche Fotos genießt man mit den Augen und noch eine Weile danach mit dem Kopf.

Sie brauchen keine teure Ausrüstung, kein neues Objektiv, keine Kamera, deren Pixel Du nicht mehr zählen kannst. Du machst sie mit Deinem Kopf. Die Kamera hält sie nur fest.


Für die Augen

Ästhetische Bilder, die den Blick festhalten. Fotos, die man anschauen will, auch ein zweites Mal.

Für den Verstand

Eine Geschichte, eine Idee, eine offene Frage. Gib dem Betrachter etwas zu tun.

Für Dich

Deine Gedanken, Deine Werte, Deine Handschrift. Zeig Dich in Deinen Bildern.

Was geschieht, wenn alle dasselbe Thema haben?

Überraschung

Egal, wie viele Menschen sich einem Thema widmen: Das Ergebnis wird sich immer unterscheiden.

Durch Biografien, Gedanken, Perspektiven, Haltungen, eben alles, was einen Menschen ausmacht.

Auch nach über 30 Projekten staunen wir immer noch über die Vielfalt, Tiefe und Kreativität der Arbeiten.

Nicht immer fotografisch perfekt, oft mit simplen Kameras festgehalten, aber immer ein Fingerabdruck eines Menschen.

Hier drei Beispiele aus dem Projekt zum Thema Kälte.

Die Sicht auf die anderen Themen findest Du in den Ausstellungen →

Serie »Kalter Krieg« von Kirsten Müller

Serie »Kälte in der Architektur« von Karin Ring

Serie »Herz aus Eis« von Angelika Trauth

denken. fotografieren. zeigen

Das Fotoprojekt

Bei uns dreht sich alles um ein Format. Alle bekommen dasselbe Rahmenthema. Jeder beantwortet es anders. Was dabei herauskommt, überrascht uns nach über 30 Projekten immer noch.

Das Projekt im Detail ­→

Gemeinsames Thema, geheim bis zum Kickoff.

Du entwickelst Deine eigene Antwort.

Die Gruppe denkt mit.

Du fotografierst mit Meilensteinen.

Aus dem Material wird eine Serie.

Online-Ausstellung Deiner Arbeit.

Stimmen aus unseren Projekten

»Die Projektarbeit hat mir gezeigt, wie sich das fotografische Sehen verschiebt, wenn man nicht nach Antworten sucht, sondern nach Bruchstellen.«

Maria Remo

»Anfangs war es nur Neugier – heute ist es ein wichtiger Teil meines Lebens. Mit meinen Fotos und Texten möchte ich zeigen, was mich bewegt und was oft im Verborgenen bleibt. Die Projekte helfen mir, Gedanken zu sortieren, Gefühle zu verarbeiten und wieder zu mir selbst zu finden.«

Manuela Backer

»Mit euch mache ich Fotos, die ich sonst nie gemacht hätte, zu Themen, die ich sonst nicht beachtet hätte. Auch durch den Austausch in den Gruppen sehr motivierend, anregend und bereichernd – immer wieder. Es macht mir einfach Freude.«

Sylvia Scannell

»Ich bekomme ein Thema, das einem nun eine Zeit lang nicht mehr aus dem Kopf geht. Man nimmt die Welt um sich herum wahr und findet dann Ideen für Fotos, die zum Thema passen und eine Serie ergeben. Dann fotografiert man, bearbeitet die Bilder, wählt aus und sortiert … und eine Serie entsteht.«

Thomas Schindler

Das nächste Projekt startet am 6. November

Die Warteliste ist offen und bringt Dir 48 Stunden Buchungsvorsprung.

Ein Abend für unfertige Ideen

offene Projektwerkstatt • 23. September

90 Minuten gemeinsames Denken über festgefahrene Serien und Bilderhaufen ohne Faden. Kostenlos, auf Zoom, 30 Plätze.

Deine Bilder wissen mehr über Dich, als Du denkst.

Hol Dir unsere kostenlose Übung »Was steckt in meinen Bildern?«:
zehn Bilder,
vier Fragen,
ein Satz, der der Anfang Deiner eigenen fotografischen Arbeit sein kann.
45 Minuten, keine Kamera nötig. Dazu kommt die Werkstattpost.

Serie von Martin Stukenkemper zum Thema »Männer«

Wer dahintersteckt

Drittelregel sind Kerstin, Antje und Marwin. Wir mögen uns, wir lieben Fotografie, und wir suchen Bilder, die dem Gehirn Futter geben.

Mehr über uns ­→

Das Team der Drittelregel Fotoschule – Antje Terhaag, Marwin Vigoo, Kerstin Schütze