unsere Drittelregel:

denken. fotografieren. zeigen.

Nichts gegen die klassische Drittelregel: Im Sucher der Kamera verhindern die vier eingeblendeten Linien oft das Schlimmste. Doch uns geht es um etwas anderes

So gelingen kluge Fotos:

1. Denken

Wir suchen Bilder, die dem Gehirn Futter geben.

Bilder, die etwas bedeuten. Die Neugier wecken und den Wunsch erzeugen, mehr zu erfahren. Die dem Betrachter etwas abverlangen, ohne schwer oder unzugänglich zu werden. Solche Bilder findet man selten zufällig. Man entwickelt sie, und beim Entwickeln helfen wir.

2. Fotografieren

Wir lieben Fotografie.

Fotografie ist unser gemeinsamer Ausgangspunkt. Wir wollten eine Fotoschule, in der genau die Dinge stattfinden, die uns selbst interessieren: außergewöhnliche Bilder, gemeinsames Ausprobieren und das Vergnügen, besser zu werden.

3. Zeigen

Ein Bild ist erst fertig, wenn es jemand sieht.

Und zeigen traut man sich nur dort, wo Anspruch und Wohlwollen zusammengehören. So eine Gruppe ist Drittelregel, entstanden aus dem Wunsch, gemeinsam etwas aufzubauen, das uns Freude macht. Wer bei uns mitmacht, gehört dazu.

Unsere Werkstatt-Haltung

Wie wir arbeiten

In unseren Projekten und Werkstätten gelten ein paar einfache Grundsätze. Unfertiges hat Vorrang vor Vorzeigbarem. Gutes Feedback beginnt mit einer guten Frage. Wer einen Rat gibt, gibt ihn als Angebot. Und Technik ist ein Werkzeug, kein Gesprächsthema für den ganzen Abend.

Wir kuratieren und moderieren einen Raum, in dem Menschen eigenständige fotografische Arbeiten entwickeln. Die Ideen gehören den Teilnehmern. Wir sorgen dafür, dass sie wachsen.

Wir drei Drittel

lernt uns kennen

Antjes Lieblingsfarbe ist ein Hexcode (#8B1DB8), was viel über sie aussagt. Die besten Ideen kommen ihr unter der Dusche (fragt nicht nach Strom- und Wasserkosten), und ihr größter Fehler ist, sich für alles zu begeistern und es dann selbst machen zu wollen.

»Manchmal tun wir ja Dinge, weil alle sie so machen: Eier kochen, Zähne putzen, schöne Fotos machen. Und dann, oft erst nach Jahrzehnten, klopft von innen ganz zart eine Frage ans Gehirn: Warum machen wir das so? Gibt es keinen interessanteren Weg?

Bei mir passierte es in einem Museum. Ich lief mal wieder restlos begeistert durch eine Ausstellung, als die Frage sich freisetzte, warum mich diese Fotos so viel mehr packen als die perfekten Bilder auf Instagram oder die Gewinner aus Fotowettbewerben. Die Antwort kam schnell (es sind Serien mit Bedeutung). Interessanter war die nächste: Warum arbeiten wir Hobbyfotografen nicht so? Warum immer das nächste, noch bessere Einzelbild, statt uns zu fragen, was wir eigentlich sagen wollen? Dass mir das so spät einfiel, wundert mich bis heute.«

Ihr Hauptberuf ist die Präsentationsberatung, das heißt, sie unterstützt Unternehmen darin, Präsentationen (beispielsweise im Rahmen von Ausschreibungen) zu gewinnen. Mehr dazu findest Du unter terhaag.com

Marwin nennt sich selbst sehr albern und gibt zu, dass er manchmal redet, bevor er denkt. Erzogen haben ihn, sagt er, die Disney-Comics. Kochen kann er nach eigener Auskunft genau eins: Kaffee. Das aber auf höchstem Niveau.
Besonders schlägt sein Herz für die analoge Fotografie, weil sie einen auf das Wesentliche reduziert.

»Ich fotografiere überwiegend Menschen. Es ist mir wichtig, nicht nur einen Menschen, sondern den gesamten Moment festzuhalten: den Geruch von Regen auf warmem Asphalt, den Wind, der durch die Haare streicht, oder die leise Musik eines Straßenmusikers, der außerhalb des Bildes spielt. All das gehört für mich zu einer Aufnahme, auch wenn man es nicht sehen kann.

Ich behandle meine Kameras mit Respekt, aber nicht mit Vorsicht. Sie sind dafür gebaut, benutzt zu werden. Jede Schramme erzählt von einem Ort, einem Projekt oder einem Moment. Eine makellose Kamera beeindruckt mich weniger als eine, der man ansieht, dass sie gearbeitet hat.«

Viele Jahre arbeitete er als Berufsfotograf für Agenturen, Unternehmen und einen internationalen Konzern. Heute fotografiert Marwin ausschließlich freie Projekte, die ihn wirklich begeistern.
Hauptberuflich führt er Cafés. Dass beides zusammenpasst, überrascht nicht: Kaffeehäuser waren schon immer Treffpunkte für Fotografen, Künstler und kreative Köpfe.

Kerstin zieht am liebsten los, erkundet die Welt und hält sie fotografisch fest. Ihr größtes Fiasko war der Tag ohne Speicherkarte. »Man muss auch Opfer für sein Hobby bringen«, sagt sie.

Zurzeit macht sie eine Pause von der Drittelregel Fotoschule und konzentriert sich auf den Aufbau ihrer Tätigkeit als Versicherungsmaklerin.
Zu Kerstins Website.

Aus drei wurden viele

Seit 2018

Wir lieben die Fotografie. Logisch – sonst hätten wir eine Eisdiele eröffnet, denn Eiscreme mögen wir auch. Und Schokolade! Und Kaffee! Über die Fotografie haben wir uns kennengelernt – ein Fotograf und Fotolehrer und zwei ambitionierte Amateurfotografinnen. Wir haben unter anderem den Fotomarathon Düsseldorf mitorganisiert, aber nach ein paar Jahren wollten wir eine eigene Vorstellung verwirklichen: die von einer Fotoschule, in der all das angeboten wird, was uns selbst interessiert. In der es nicht um das noch längere Objektiv geht, sondern um außergewöhnliche Bilder.

Nach einem schönen Start mit Kursen und Workshops in Düsseldorf kam Corona und damit die Frage: in Schönheit sterben oder online etwas machen, das sich von den bestehenden Online-Fotoschulen unterscheidet? Wir haben sie mit unseren Projekten beantwortet.

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abgeschlossene projekte

»Dafür, dass ich euch vor vier Wochen noch nicht kannte, seid ihr ganz schön oft in meinem Wohnzimmer.«

Vera, in unserem ersten Projekt

Du willst wissen, wie wir arbeiten?

Fang mit unserer kostenfreien Übung an!


Die Übung ist die Drittelregel-Denkweise in 45 Minuten.